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By PO Kristeller

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L'évolution creatrice

HENRI BERGSON (1859-1941), philosophe français, professeur au Collège de France de 1900 jusqu´à 1921, récompensé avec le prix Nobel de littérature en 1928. Ses œuvres majeures, écrites avec un kind parfaitement obtainable au lecteur non spécialisé, sont : « Essai sur les données immédiates de los angeles sense of right and wrong » (1889), « Matière et mémoire » (1896), « L´évolution créatrice » (1907) et « Les deux resources de l. a. morale et de l. a. faith » (1932).

Geschichte der deutschen Naturphilosophie

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Einige der größten Humanisten gehören dem . Jahrhundert an, und einige von diesen haben in der Geschichte der Philosophie ihre Spur hinterlassen. Die Namen Erasmus, Vives, Fracastoro, Montaigne und Lipsius sollten genügen, um die Ansicht zu zerstreuen, der Humanismus habe in der Spätrenaissance seine Vitalität oder die Fähigkeit verloren, das Denken von Autoren und Lesern zu formen und zu beeinflussen. Kap.  FICINO Der Platonismus der Florentinischen Akademie, dem dieses und das nächste Kapitel gewidmet sind, war in mehr als einer Hinsicht eng mit der humanistischen Bewegung verbunden.

Wenn es auch schwer ist, bei ihnen Übereinstimmung in spezifischen philosophischen Lehrmeinungen zu entdecken, so ist es doch leicht, ihre gemeinsame Ausrichtung hinsichtlich einiger ihrer Lieblingsthemen, ihres Klassizismus und ihres Darstellungsstils zu erkennen. Die Betonung moralischer und menschlicher Probleme, besonders der Würde des Menschen und seiner Stellung im Universum, scheint eng verbunden mit dem zentralen Credo der Humanisten. Auch befaßten sie sich ausnahmslos mit den Problemen des freien Willens, des Schicksals, mit der Bedeutung von Geburt und Verdienst bei der Beurteilung des Adels eines Menschen und mit den Standardtopoi der antiken Ethik.

Aber diese Frage ist für ihn nicht so wichtig, wie man erwarten könnte, da er die Erkenntnis Gottes und die Liebe zu Gott nur als zwei verschiedene Aspekte oder Interpretationen derselben Grunderfahrung ansieht, nämlich des kontemplativen Aufstiegs der Seele zu ihrem letzten Ziel. Diese Erfahrung und die Weise ihrer Interpretation enthalten den Schlüssel zu Ficinos Metaphysik und zugleich zu seiner Ethik. Gerade durch den inneren Aufstieg der Kontemplation wird die Realität unkörperlicher Dinge, der Ideen und Gottes, entdeckt und bestätigt.

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