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By Eberhard Steiner

In der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sind die Architektenhonorare verbindlich festlegt. In letzter Zeit wird verstärkt über ihre Abschaffung diskutiert. Die Berufsvertreter reagieren heftig auf derartige Vorschläge: Sie wollen die HOAI erhalten. Aber auch die Bundesländer sind weiter an einer Honorarordnung interessiert. Daher ist eher eine Reform der HOAI zu erwarten als ihre Abschaffung.

Eberhard Steiner präsentiert einen Überblick über die Geschichte der Honorarregulierung sowie einen internationalen Vergleich. Anschließend untersucht er die HOAI aus der Perspektive der Agency-Theorie und analysiert die Informationsasymmetrien zwischen Bauherren und Architekten in unterschiedlichen Stadien der Vertragsbeziehung. Der Autor zeigt die Agency-Gefahren für traditionelle und leading edge Wettbewerbsformen auf und schlägt ein flexibles, modularisiertes und auf asymmetrische Bonuszahlungen gegründetes Honorarsystem vor.

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Raumforderungen der Niere im sonographischen Bild: Textbuch und Atlas

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Vgl. BalachandraniRamakrishnan (Compensation 1980), S. 151-152; Buscher (Verrechnungspreise 1997), S. 123-124. Vgl. Krapp (Kollusion 1999), S. 212. Vgl. Picot/Dietl/Franck (Organisation 2002), S. 86. 18 2 Agencytheoretische Grundlagen Die Agency-Kosten sind die Differenz der Ergebnisse in der first best- und der second bestSituation. 72 Die verbleibenden Effizienzverluste ruhren aus dem weiterhin begrenzten Wissen und dem opportunistischen Verhalten her. Ziel der Vertragsgestaltung aus Agency-Gesichtspunkten ist eine Minimierung der Agency-Kosten.

W. N. 2 Grundlagen der Agency-Theorie 11 Der Agent stellt seine Arbeitskraft in den Dienst des Prinzipals und mehrt damit fortan dessen Nutzen. Fiir seine Arbeitsleistung erhalt der Agent ein Entgelt. Das zentrale, von der AgencyTheorie thematisierte Problem liegt darin, dass Informationsasymmetrien die Vertragserflillung beeintrachtigen. Die Information ist zwischen Agent und Prinzipal ungleich verteilt43 und es herrschen Zielkonflikte. 44 Typischerweise hat (erlangt) der Agent vor (wiihrend) der Kooperationsbeziehung einen Informationsvorsprung gegentiber dem Prinzipal und nutzt diesen aus, urn seinen Eigennutzen zu steigem.

Aus dieser Konstellation resultiert der Vertrag M(A', H'). Ftir A < A' bekommt der Agent eine niedrigere (nicht notwendigerweise positive) Zahlung L. 68 L kann einen Schadenersatz darstellen, den der Agent zahlen muss. Man spricht von einem forcing contract. 69 Der Prinzipal muss mit der Entlohnung nur sicherstellen, dass der Agent den Vertrag annimmt. Dies wird er dann tun, wenn er mindestens seinen Reservationsnutzen erhalt (Teilnahmebedingung). Die aus diesem Optimierungsprogramm stammende Losung wird als first best-Ldsung bezeichnet.

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